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Amateurfunk Zubehör

LiFePo Akkus betreiben nicht nur Funkgeräte

Eine schöne Anwendung für Funkamateure, die in ihrem Bestand Akkus für den portablen Einsatz haben, z. B. LiFePo4 Akkus. Mit Einsatz eines Step-Down Konverters wird es möglich, mit einem 12 Volt Akku auch Geräte mit 5 Volt oder einen mobilen Lötkolben mit 9 Volt mobil zu betreiben. Man kann also auch sein Handy nebenbei laden oder andere Anwendungen betreiben.

Die Schaltungen mit USB-Port sind für kleines Geld bei Amazon erhältlich. Der Tipp stammt allerdings nicht von mir sondern von Arthur, DL2ART, dessen Video ich hier verlinke.

Ich habe das nachgebaut und erfolgreich in Betrieb genommen. Lohnt sich. 73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk Software

Micro SD im RasPi zu klein?

Viele kennen das, man experimentiert mit dem RasPi und fängt mit einer kleineren SD-Karte an, wie es ja auch empfohlen wird. Und man installiert Software und es geht immer weiter und irgendwann ist die Karte zu klein und man hat ein wertvolles und laufendes System auf dieser Karte.

Die Lösung ist relativ einfach, wenn man sie kennt. Daher verlinke ich hier eine Anleitung, die ich erfolgreich auf meinem Afu-RasPi ausprobiert habe. Viel Erfolg bei der Vergrößerung Eures Speicherplatzes.

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Allgemein Amateurfunk Software

APRS iGate auf RaspberryPi

APRS ist ein Kommunikationsprotokoll, welches ich schon viele Jahre im Amateurfunk gerne nutze, sei es im Auto mit Mobilstation, zu Fuß oder mit dem Fahrrad mit einem Handfunkgerät.

Nun habe ich endlich mal die Gelegenheit gefunden, ein APRS iGate auf einem Raspberry Pi aufzubauen. Hierbei habe ich zwei Anleitungen genutzt, die ich weiter unten verlinke. Ein iGate ist eine Station, die im reinen Empfangsbetrieb APRS-Aussendungen empfängt und via Internet in das APRS Netz übermittelt. Jedes iGate sorgt also dafür, dass APRS-Stationen besser gehört und ins Netz übermittelt werden. Genutzt wird hierbei die klassische Frequenz 144.800 Mhz im 2 Meter Band.

Benötigte Komponenten: Ein Raspi, gerne auch älteres Modell (in meinem Fall einer aus dem Jahre2014), eine Internetanbindung, Netzteil, ein RTL-Stick, ich empfehle einen mit TXCO für mehr Frequenzstabilität. Es geht aber auch ohne, da die Frequenzabweichung auch ermittelt und korrigiert werden kann. Das von mir verwendete Modell ist ein NooElec NESDR. Dazu noch eine eine Antenne für 2 Meter. Danke an die Autoren der Anleitungen!

Quellen für die Anleitungen:
Installation APRS iGate von DO7PSL
Anleitung von Andreas Roth aus Österreich

Aktuell läuft das iGate nun unter DL2UL-10 im Testbetrieb mit einer Unterdach-Antenne. Ich freue mich, dass es funktioniert.

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk Software

Die HamClock auf RasPi

Ich wollte das schöne Tool immer schon mal ausprobieren und da ich gerade einen RasPi für weitere Amateurfunkanwendungen im „Anbruch“ habe, konnte ich dank der großartigen Anleitung von Arthur, DL2ART die Software sehr schnell auf dem RasPi installieren und konfigurieren.

Zum Einsatz kommt ein aktueller RasPi4 mit 4 GB Speicher. Die HamClock funktioniert aber auch mit nicht so leistungsstarken Modellen. Die Anleitung von DL2ART verlinke ich hier natürlich gerne, er verdient jede Unterstützung.

HamClock im Shack von DL2UL

Das Tool bietet deutlich mehr als nur eine beeindruckende Uhr im Shack. Neben den Uhren ist die Anzeige eines DX-Clusters, Tag/Nacht Zonen, Einblenden von Satelliten Flugbahnen und vieles mehr möglich. Eine schöne Erweiterung im Shack.

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Amateurfunk Meinung

Internet im Amateurfunk – eine ewige Diskussion

Gerade wurde ich ungeplant Zeuge eines interessanten Meinungsaustausches zwischen zwei mir auch persönlich bekannten und geschätzten Funkamateuren auf unserem lokalen Relais DB0KX. Die Diskussion ist alt und wird uns wohl auch bis ans Ende von Internet und Amateurfunk begleiten: Ist die Einbindung von Internet in Amateurfunkanwendungen noch Funk?

„Also wenn ein OM mit einem Handfunkgerät seinen im Haus oder im Auto befindlichen Hotspot anfunkt, ist das für mich sinnfrei“. Gegenposition: Wir integrieren mit Hotspots auch Mitglieder in OV-Runden, die per direkter HF einfach nicht dabei sein könnten, so gelebt noch letzte Woche in unserer Digitalrunde und alle die dabei waren, fanden das großartig.

Abseits der allseits geführten Hotspotdiskussion möchte ich mir allerdings Internet aus dem Amateurfunkhobby nicht mehr wegdenken. Alleine die neue Plattform des DARC „Treff-DARC“ bietet in der aktuellen Pandemielage wirklich eine überraschend gute Möglichkeit, OV-Abende kontaktlos zu organisieren und darüber auch visuell in Kontakt zu bleiben. Allerdings muss man auch selbstkritisch sagen: Wer anders als wir Funkamateure hat die Mittel, in der Corona Pandemie per Funk in Kontakt zu bleiben? Nutzen wir Sie!

Gleich welche Position man vertritt und lebt, das wichtigste ist aus meiner Sicht die Toleranz für die jeweils andere Position und eine wertschätzende Diskussion.

Ich persönlich sehe Internetanwendungen und Hotspots, insbesondere bei digitalen Betriebsarten, als schöne und interessante Ergänzungen in unserem Hobby. Wer will, schreibt gerne seine Meinung dazu in die Kommentare.

Weiterhin viel Spaß bei allen Facetten unseres Hobbys und bleibt funkaktiv und gesund!

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk Meinung Zubehör

Displayschutz beim TH-D74

Diese Woche sind die Displayschutzfolien für das TH-D74 von Wimo angekommen. 2 Stück für 8,50 EUR. Ein Displayschutz für das Gerät ist sehr empfehlenswert weil konstruktiv das Display sehr exponiert ist und die Schutztasche leider nicht alle Betriebssituationen abdeckt, z. B. dann nicht, wenn man ein Handmikrofon anschließt.

Die Schutzfolien kommen in einer kleinen Blisterverpackung mit einer sehr kurzen Anleitung nur in Englisch. Die Installation ist unerfreulich, da sich die Schutzfolie einfach nicht gut von der klebenden Seite der eigentlichen Displayschutzfolie lösen lässt. Das ist wirklich fummelig und hat mich geärgert, da die Folie leicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Positiv: Die Folie passt und konnte dann doch relativ blasenfrei aufgebracht werden. Mal sehen, wie lange sie hält. Beim nächsten Mal werde ich nach einem anderen Produkt Ausschau halten.

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk D-Star Digitale Betriebsarten Meinung

Fast unbegrenzte Möglichkeiten: Kenwood TH-D74e

Das Gerät ist schon mindestens zwei Jahre auf dem Markt, ich habe es mir auf der HamRadio 2019 angesehen und erst mal gedanklich an die Seite gelegt. Sehr teuer, relativ klobig, D-Star obwohl die Trends gerade C4FM und DMR waren. Nun sind wir mehr als ein einhalb Jahre weiter und die digitalen Betriebsarten haben nebeneinander ihre Zielgruppen gefunden. Die engagierten Gruppen, die sich um die Netzwerke bemühen, haben alle drei Betriebsarten mittlerweile in zahllosen Räumen und Reflektoren verknüpft. Auch D-Star bildet weiterhin eine aktive Nutzergemeinde, sicherlich auch dank eines Funkgerätes, wie das Kenwood TH-D74e.

Das Gerät spricht gleich mehrere meiner Interessenfelder an wie FM-Releaisbetrieb, D-Star, APRS und Kurzwellenempfang. Ich finde es mehr als erstaunlich, derartig viele Funktionen in einem Handfunkgerät unterzubringen. Das Funkgerät ist dabei sehr solide und wertig aufgebaut und liegt gut in der Hand. Es ist natürlich kein kleines Gerät, deutlich größer als das FT3D von Yaesu und vergleichbar mit einem Motorola DP4801e.

Das TH-D74e ist im Internet sehr gut beschrieben und dokumentiert. Ich empfehle folgende Quellen:

Über den Preis werde ich nichts sagen, das muss jeder für sich entscheiden. Etwas ärgert mich allerdings auch bei Kenwood, wie bei Icom und Yaesu, die überzogenen Preise für Akkus. Das ist bei Kenwood mehr als grenzwertig.

73, Uwe -DL2UL

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Allgemein Amateurfunk Amateurfunk Interessenvertretung Digitale Betriebsarten DMR Meinung

Liebeserklärung an ein kleines Funkgerät

Ja, dieser Beitrag ist nicht sachlich, er ist emotional aber das ist ja schließlich auch mein Blog. Seit vielen Jahren bin ich im Digitalfunk unterwegs, von D-Star über C4FM und DMR bin ich in allen Betriebsarten QRV. Mein persönlicher Favorit ist eindeutig DMR. Bei den Funkgeräten ist es ähnlich: Man macht eine Reise. Von Geräten aus chinesischer Fertigung mit unterschiedlichen Reifegraden (RT 3, Anytone) über Markenprodukte, übrigens auch aus China (Hytera) bin ich irgendwann bei Motorola angekommen. Ja, das ist ein DMR-Gerät für den professionellen Einsatz und nicht für den Amateurfunk. Es kann einfach alles, die Frage ist immer nur, welches (teure) Zubehör benötigt man und welche Leistung man in der Software für Geld freischalten muss. Das muss man als Funkamateur nicht gut finden.

Motorola SL4010e

Diese Merkmale sind daher ja auch die Kritikpunkte vieler Funkamateure. Fakt ist aber, dass kein mir bekanntes DMR Gerät im Funkbetrieb eine bessere Leistung bietet. Sowohl beim Senden als auch beim Empfangen. Ob es die Empfindlichkeit des Gerätes, die Audioqualität beim Empfang, das Audio-Leveling oder das Sendeverhalten, die Modulation ist. Es gibt gute Geräte wie Hyteras oder auch gut eingestellte Anytones aber aus meiner Erfahrung haben die Motorola im Kerngeschäft „Funkbetrieb“ immer die Nase vorne. Auch die Software ist sehr hoch entwickelt, wenn auch nicht perfekt. Das Funkgerät und die CPS machen das, was man erwartet. Bis hierhin spreche ich von allen Motorolas in meinem Besitz (DP4801e, DM4601e und SL4010e).

Kommen wir nun zu meiner Liebeserklärung. Das Motorola SL 4010e. Ein Gerät mit folgenden Abmessungen: 14,3 cm hoch inkl. Antenne, 5,5 cm breit und 22mm dick mit 2300 mAh Akku, mit diesem Akku wiegt das Gerät 172 Gramm. Es ist ein super flaches kleines Handy für 70 cm und es es beherrscht ausschließlich DMR, kein FM. Es leistet maximal 2 Watt Sendeleistung, verfügt über Bluetooth, WiFi, Vibrationsalarm und vieles mehr. Es entspricht diversen Mil-Standards und….. es ist einfach schön. Es schmiegt sich in die Hand und man hat es einfach gerne immer dabei. Besonders gut harmoniert es mit einem Hotspot zu Hause oder unterwegs aber auch die Reichweite zum nächsten Relais ist immer wieder überraschend und man sollte die 2 Watt nicht unterschätzen.

Mein absolutes Lieblingsgerät und das musste jetzt einfach mal raus 😉

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk Digitale Betriebsarten

R10 Digital-Gruppe trifft sich zum ersten Mal in einer C4FM-Runde

Am Sonntag Morgen um 11 Uhr fanden sich 10 Mitglieder unserer R10 Digitalrunde zum ersten mal zu einem moderierten Treffen auf DB0KX in C4FM. Zu diesem Zweck hatte Dieter, DL8EBK das Relais vom Pegasus Raum getrennt, damit wir nicht ganz Deutschland stören.

Zunächst mal haben wir uns alle gefreut dass wir die Runde spontan zusammen gebracht haben. Leider haben wir auch zwei weitere Mitglieder von R10 leider nicht aufnehmen können, da DB0KX in der City von Mönchengladbach kaum zu empfangen ist. Leider war die Verbindung zu DO0DNR gestört.

Die Teilnehmer äußerten das Interesse, am nächsten Sonntag eine erneute Runde zu starten. Dieses Mal wollen wir es auf DMR probieren und hier eine Talkgroup nehmen, die auch aus dem Netz erreicht werden kann. Das hat den Vorteil, dass die OM via Hotspot ggf. auch mit C4FM Geräten mitmachen können. Ankündigung folgt in unserer Telegram Gruppe.

Danke für die schöne Runde. 73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk C4FM Digitale Betriebsarten

Noch eine Alternative: Bluetooth headset für Yaesu FT3D

Die Bluetooth Anbindung von Headsets für das Yaesu FT3D ist eine eher schwierige Geschichte. Auch mit dem letzten Softwareupdate für das Gerät, die eine klare Verbesserung der Bluetooth Schnittstelle gebracht hat, ist die Performance nicht wirklich gut. Als brauchbare Lösung vorgestellt habe ich hier schon das Headset Voyager PT Legend.

Nun bin ich eher zufällig auf ein weiteres Headset getroffen, welches ich erfolgreich mit dem FT3 koppeln konnte. Es handelt sich um ein Headset mit einem Kopfbügel und einem Mikrofonausleger. Die Audio wurde mir mehrfach als sehr gut rapportet. Die Kopplung war einfach und gelang auf Anhieb

Headset Willful M98 mit Yaesu FT3D

Es handelt sich um das Willful M98 Headset. Meine Bezugsquelle war Amazon. Obwohl mein Kauf erst wenige Tage zurück liegt, scheint das Gerät aktuell leider nicht mehr bei Amazon verfügbar zu sein, ich hoffe es gibt noch andere Quellen. Es macht einen soliden Eindruck und bringt eine wertige Ladestation mit. Die Standzeit des Akkus beträgt mehr als 5 Stunden getestet. Ich betreibe das Headset mit dem MicGain auf Level 4. Ergänzend sei gesagt, dass es natürlich auch am iPhone und iPad einwandfrei funktioniert.

73, Uwe – DL2UL