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Amateurfunk Meinung

Internet im Amateurfunk – eine ewige Diskussion

Gerade wurde ich ungeplant Zeuge eines interessanten Meinungsaustausches zwischen zwei mir auch persönlich bekannten und geschätzten Funkamateuren auf unserem lokalen Relais DB0KX. Die Diskussion ist alt und wird uns wohl auch bis ans Ende von Internet und Amateurfunk begleiten: Ist die Einbindung von Internet in Amateurfunkanwendungen noch Funk?

„Also wenn ein OM mit einem Handfunkgerät seinen im Haus oder im Auto befindlichen Hotspot anfunkt, ist das für mich sinnfrei“. Gegenposition: Wir integrieren mit Hotspots auch Mitglieder in OV-Runden, die per direkter HF einfach nicht dabei sein könnten, so gelebt noch letzte Woche in unserer Digitalrunde und alle die dabei waren, fanden das großartig.

Abseits der allseits geführten Hotspotdiskussion möchte ich mir allerdings Internet aus dem Amateurfunkhobby nicht mehr wegdenken. Alleine die neue Plattform des DARC „Treff-DARC“ bietet in der aktuellen Pandemielage wirklich eine überraschend gute Möglichkeit, OV-Abende kontaktlos zu organisieren und darüber auch visuell in Kontakt zu bleiben. Allerdings muss man auch selbstkritisch sagen: Wer anders als wir Funkamateure hat die Mittel, in der Corona Pandemie per Funk in Kontakt zu bleiben? Nutzen wir Sie!

Gleich welche Position man vertritt und lebt, das wichtigste ist aus meiner Sicht die Toleranz für die jeweils andere Position und eine wertschätzende Diskussion.

Ich persönlich sehe Internetanwendungen und Hotspots, insbesondere bei digitalen Betriebsarten, als schöne und interessante Ergänzungen in unserem Hobby. Wer will, schreibt gerne seine Meinung dazu in die Kommentare.

Weiterhin viel Spaß bei allen Facetten unseres Hobbys und bleibt funkaktiv und gesund!

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk Meinung Zubehör

Displayschutz beim TH-D74

Diese Woche sind die Displayschutzfolien für das TH-D74 von Wimo angekommen. 2 Stück für 8,50 EUR. Ein Displayschutz für das Gerät ist sehr empfehlenswert weil konstruktiv das Display sehr exponiert ist und die Schutztasche leider nicht alle Betriebssituationen abdeckt, z. B. dann nicht, wenn man ein Handmikrofon anschließt.

Die Schutzfolien kommen in einer kleinen Blisterverpackung mit einer sehr kurzen Anleitung nur in Englisch. Die Installation ist unerfreulich, da sich die Schutzfolie einfach nicht gut von der klebenden Seite der eigentlichen Displayschutzfolie lösen lässt. Das ist wirklich fummelig und hat mich geärgert, da die Folie leicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Positiv: Die Folie passt und konnte dann doch relativ blasenfrei aufgebracht werden. Mal sehen, wie lange sie hält. Beim nächsten Mal werde ich nach einem anderen Produkt Ausschau halten.

73, Uwe – DL2UL

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Allgemein

Tipps aus der Einarbeitung zum Kenwood TH-D74e

Audio bei der Übertragung von APRS-Sendungen stumm schalten

Trotz intensiver Suche im Handbuch findet sich im TH-D74e keine Funktion wie z.B. das „APRS mute“ beim Yaesu FT3. Wenn also das Gerät mit aktivem APRS betrieben wird, nerven die Übertragungen sehr schnell. Es gibt zwei Lösungsansätze:

  • Menü 910: Balance der Audioausgabe so einstellen, dass der VFO mit APRS-Betrieb nicht mehr zu hören ist. Funktioniert, aber nicht so elegant, weil die Audioeinstellung dann jedes mal wieder an neue Betriebssituationen angepasst werden muß.
  • Besser: Einen eigenen Speicherkanal für die APRS Frequenz anlegen und den mit einem Tonesquelch belegen. Damit öffnet der Squelch nicht mehr, die Datenpakete werden aber einwandfrei verarbeitet. So sieht das dann in der MCP74 Software aus.

Warum ist eine Speichergruppe plötzlich nicht mehr abrufbar?

Situation: Ich habe eine Speichergruppe für Frequenzen im Bereich 118 – 123 MHz angelegt und erfolgreich in das TH-D74e übertragen. Die Speichergruppe und die Kanäle sind im Listing sauber abrufbar. Problem: Beim Abruf der Speichergruppe im VFO A wird die Gruppe jedoch stets ausgeblendet und ist nicht verfügbar.

Lösung: Die durchgehende Frequenznutzung des TH-D74e steht nur im VFO B zur Verfügung. Ruft man die Gruppe dort ab, wird sie einwandfrei angezeigt und die Kanäle können abgerufen werden.

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk D-Star Digitale Betriebsarten Meinung

Fast unbegrenzte Möglichkeiten: Kenwood TH-D74e

Das Gerät ist schon mindestens zwei Jahre auf dem Markt, ich habe es mir auf der HamRadio 2019 angesehen und erst mal gedanklich an die Seite gelegt. Sehr teuer, relativ klobig, D-Star obwohl die Trends gerade C4FM und DMR waren. Nun sind wir mehr als ein einhalb Jahre weiter und die digitalen Betriebsarten haben nebeneinander ihre Zielgruppen gefunden. Die engagierten Gruppen, die sich um die Netzwerke bemühen, haben alle drei Betriebsarten mittlerweile in zahllosen Räumen und Reflektoren verknüpft. Auch D-Star bildet weiterhin eine aktive Nutzergemeinde, sicherlich auch dank eines Funkgerätes, wie das Kenwood TH-D74e.

Das Gerät spricht gleich mehrere meiner Interessenfelder an wie FM-Releaisbetrieb, D-Star, APRS und Kurzwellenempfang. Ich finde es mehr als erstaunlich, derartig viele Funktionen in einem Handfunkgerät unterzubringen. Das Funkgerät ist dabei sehr solide und wertig aufgebaut und liegt gut in der Hand. Es ist natürlich kein kleines Gerät, deutlich größer als das FT3D von Yaesu und vergleichbar mit einem Motorola DP4801e.

Das TH-D74e ist im Internet sehr gut beschrieben und dokumentiert. Ich empfehle folgende Quellen:

Über den Preis werde ich nichts sagen, das muss jeder für sich entscheiden. Etwas ärgert mich allerdings auch bei Kenwood, wie bei Icom und Yaesu, die überzogenen Preise für Akkus. Das ist bei Kenwood mehr als grenzwertig.

73, Uwe -DL2UL

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Allgemein Amateurfunk Amateurfunk Interessenvertretung Digitale Betriebsarten DMR Meinung

Liebeserklärung an ein kleines Funkgerät

Ja, dieser Beitrag ist nicht sachlich, er ist emotional aber das ist ja schließlich auch mein Blog. Seit vielen Jahren bin ich im Digitalfunk unterwegs, von D-Star über C4FM und DMR bin ich in allen Betriebsarten QRV. Mein persönlicher Favorit ist eindeutig DMR. Bei den Funkgeräten ist es ähnlich: Man macht eine Reise. Von Geräten aus chinesischer Fertigung mit unterschiedlichen Reifegraden (RT 3, Anytone) über Markenprodukte, übrigens auch aus China (Hytera) bin ich irgendwann bei Motorola angekommen. Ja, das ist ein DMR-Gerät für den professionellen Einsatz und nicht für den Amateurfunk. Es kann einfach alles, die Frage ist immer nur, welches (teure) Zubehör benötigt man und welche Leistung man in der Software für Geld freischalten muss. Das muss man als Funkamateur nicht gut finden.

Motorola SL4010e

Diese Merkmale sind daher ja auch die Kritikpunkte vieler Funkamateure. Fakt ist aber, dass kein mir bekanntes DMR Gerät im Funkbetrieb eine bessere Leistung bietet. Sowohl beim Senden als auch beim Empfangen. Ob es die Empfindlichkeit des Gerätes, die Audioqualität beim Empfang, das Audio-Leveling oder das Sendeverhalten, die Modulation ist. Es gibt gute Geräte wie Hyteras oder auch gut eingestellte Anytones aber aus meiner Erfahrung haben die Motorola im Kerngeschäft „Funkbetrieb“ immer die Nase vorne. Auch die Software ist sehr hoch entwickelt, wenn auch nicht perfekt. Das Funkgerät und die CPS machen das, was man erwartet. Bis hierhin spreche ich von allen Motorolas in meinem Besitz (DP4801e, DM4601e und SL4010e).

Kommen wir nun zu meiner Liebeserklärung. Das Motorola SL 4010e. Ein Gerät mit folgenden Abmessungen: 14,3 cm hoch inkl. Antenne, 5,5 cm breit und 22mm dick mit 2300 mAh Akku, mit diesem Akku wiegt das Gerät 172 Gramm. Es ist ein super flaches kleines Handy für 70 cm und es es beherrscht ausschließlich DMR, kein FM. Es leistet maximal 2 Watt Sendeleistung, verfügt über Bluetooth, WiFi, Vibrationsalarm und vieles mehr. Es entspricht diversen Mil-Standards und….. es ist einfach schön. Es schmiegt sich in die Hand und man hat es einfach gerne immer dabei. Besonders gut harmoniert es mit einem Hotspot zu Hause oder unterwegs aber auch die Reichweite zum nächsten Relais ist immer wieder überraschend und man sollte die 2 Watt nicht unterschätzen.

Mein absolutes Lieblingsgerät und das musste jetzt einfach mal raus 😉

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk Digitale Betriebsarten

R10 Digital-Gruppe trifft sich zum ersten Mal in einer C4FM-Runde

Am Sonntag Morgen um 11 Uhr fanden sich 10 Mitglieder unserer R10 Digitalrunde zum ersten mal zu einem moderierten Treffen auf DB0KX in C4FM. Zu diesem Zweck hatte Dieter, DL8EBK das Relais vom Pegasus Raum getrennt, damit wir nicht ganz Deutschland stören.

Zunächst mal haben wir uns alle gefreut dass wir die Runde spontan zusammen gebracht haben. Leider haben wir auch zwei weitere Mitglieder von R10 leider nicht aufnehmen können, da DB0KX in der City von Mönchengladbach kaum zu empfangen ist. Leider war die Verbindung zu DO0DNR gestört.

Die Teilnehmer äußerten das Interesse, am nächsten Sonntag eine erneute Runde zu starten. Dieses Mal wollen wir es auf DMR probieren und hier eine Talkgroup nehmen, die auch aus dem Netz erreicht werden kann. Das hat den Vorteil, dass die OM via Hotspot ggf. auch mit C4FM Geräten mitmachen können. Ankündigung folgt in unserer Telegram Gruppe.

Danke für die schöne Runde. 73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk C4FM Digitale Betriebsarten

Noch eine Alternative: Bluetooth headset für Yaesu FT3D

Die Bluetooth Anbindung von Headsets für das Yaesu FT3D ist eine eher schwierige Geschichte. Auch mit dem letzten Softwareupdate für das Gerät, die eine klare Verbesserung der Bluetooth Schnittstelle gebracht hat, ist die Performance nicht wirklich gut. Als brauchbare Lösung vorgestellt habe ich hier schon das Headset Voyager PT Legend.

Nun bin ich eher zufällig auf ein weiteres Headset getroffen, welches ich erfolgreich mit dem FT3 koppeln konnte. Es handelt sich um ein Headset mit einem Kopfbügel und einem Mikrofonausleger. Die Audio wurde mir mehrfach als sehr gut rapportet. Die Kopplung war einfach und gelang auf Anhieb

Headset Willful M98 mit Yaesu FT3D

Es handelt sich um das Willful M98 Headset. Meine Bezugsquelle war Amazon. Obwohl mein Kauf erst wenige Tage zurück liegt, scheint das Gerät aktuell leider nicht mehr bei Amazon verfügbar zu sein, ich hoffe es gibt noch andere Quellen. Es macht einen soliden Eindruck und bringt eine wertige Ladestation mit. Die Standzeit des Akkus beträgt mehr als 5 Stunden getestet. Ich betreibe das Headset mit dem MicGain auf Level 4. Ergänzend sei gesagt, dass es natürlich auch am iPhone und iPad einwandfrei funktioniert.

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk Amateurfunk Interessenvertretung Meinung

Amateurfunk: Das Hobby für die Corona Krise

Die persönlichen Kontakte gerade mal vermeiden, „social distancing“, das sind im Moment die wichtigen Verhaltensweisen und auch gleichzeitig Einschränkungen in unserer aktuellen Krise. Dafür haben wir Funkamateure doch das ideale Hobby: Amateurfunk in allen nur denkbaren Spielarten: Kurzwelle in SSB, CW oder UKW in FM, DMR, D-Star oder C4FM. Wir haben mehr Möglichkeiten miteinander in Kontakt zu treten, als wir jemals nutzen können.

Der OV-Abend fällt aus? Kein Problem, treffen wir uns doch auf einer Frequenz, sei es auf einem Relais, einer Direktfrequenz oder einer DMR Talkgroup. Alles ist möglich, was andere (nicht Funkamateure) nicht können. Die können nur WhatsApp oder Skype. Wir können mehr. Mal schnell einen spontanen Spaß-Contest? Kein Problem, wie der OV Romeo 10 bewiesen hat. Leider haben dann nur zwei OM die Logs eingereicht.

Auch der Kontakt via Funk scheint den meisten OM’s in meinem OV fremd zu sein. Naja, egal. Es gibt genügend OM in Deutschland und Europa, die unsere Möglichkeiten zu schätzen wissen. Bleiben wir in Kontakt, viel Spaß auf den Bändern.

vy 73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk

Amateurfunkflohmarkt in Kaarst (R31) fällt auch im Jahr 2020 aus

Gemütlicher Saisonauftakt für das Amateurfunkjahr im Westen war stets der Amateurfunkflohmarkt in Kaarst (R31) im Georg-Büchner Gymnasium. Bereits im Jahr 2019 musste dieser beliebte Treffpunkt erstmals ausfallen, da das Gymnasium umgebaut wird.

Nachdem wir gemeinsam festgestellt hatten, dass es noch keinen Termin für diesen Markt im Jahr 2020 gibt, hat nun OM Michael, DB9DX die Verantwortlichen angeschrieben.

Karl-Hubert – Schubi, DG1EBM teilte nun auf Anfrage mit, dass die Location noch immer renoviert wird und daher auch im Jahr 2020 der beliebte Kaarster Flohmarkt leider ausfallen muss. Wollen wir hoffen, dass in 2021 der Anschluss wieder gefunden werden kann.

73, Uwe – DL2UL

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Amateurfunk Messen und Flohmärkte

Mehr Spaß mit Funkverbindung auf dem Amateurfunkmarkt in Dortmund

Am Samstag, dem 30.11.2019 war wieder Amateurfunkmarkt in Dortmund, immer noch eine der ganz großen Veranstaltungen für Funkamateure im Westen kurz vor dem Jahreswechsel. Die Organisation war wieder sehr gut, der Mix aus Flohmarkt, Neuwaren und vor allem Treff und persönlicher Austausch ist für mich einfach sehr ausgewogen und gut.

Wir vom Romeo 10 waren mit mindestens 12 Mitgliedern vor Ort und Michael, DB9DX und ich, DL2UL hatten einen erneuten Versuch gemacht, eine OV-Kommunikationsfrequenz für den Austausch vor Ort zu etablieren. Wir waren auf 433.150 Mhz oder 433.800 Mhz in FM QRV. Und das hatten wir auf unserem WhatsApp Kanal und in der Digitalrunde auf Telegram verbreitet. Ich freue mich, denn nachdem es auch schon in früheren Jahren öfter völlig umsonst war, hatten nun einige OM und YL Kontakt in der großen Halle, konnten sich treffen und auch Tipps zu den Ständen oder Produkten austauschen, und sei es, um auf die fantastischen Waffeln aufmerksam zu machen.

Ich habe denn auf dem Markt einige OM aus dem OV getroffen, die nicht QRV waren: Einer ist nicht auf WhatsApp, einer wollte Strom sparen und hat sein Funkgerät nicht an und mehrere haben das Funkgerät zu leise gestellt und hören in der lauten Halle nichts. Es gab sogar OM, die kein Funkgerät dabei hatten.

Hierzu mal einige Tipps:
– Kommunikation in der Gruppe ist auf einer solchen Veranstaltung sinnvoll und macht Spaß
– Wenn das Funkgerät aus ist, klappt es nicht. Strom sparen können wir zu Hause, im Zweifel einen zweiten Akku mitnehmen
– Ein kleines Headset oder ein abgesetztes Lautsprechermikrofon ist Gold wert. In so einer Halle ist es immer laut, daher sollte man sich nie auf das Gerät alleine verlassen. Lautstärke aufdrehen!
– Beim nächsten Mal werden wir eine OV-Frequenz noch intensiver und für alle erreichbar kommunizieren.

MIr hat der Amateurfunkmarkt in Dortmund dieses Jahr besonders viel Spaß gemacht, denn ich war mit Funkfreunden aus meinem OV in Verbindung. Wir sollten es öfters so machen, dass wir auf solchen Veranstaltungen den Kontakt zu einander halten. Denn am Ende sind wir doch Funkamateure, deren Hobby es ist, per Funk mit einander in Verbindung zu bleiben.

73, Uwe – DL2UL